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Bilder fürs Web optimieren – lohnt sich das?

Bilder fürs Web optimieren – lohnt sich das?

Die Antwort ist ganz klar ja. Aber warum das so ist, wie es funktioniert und worauf Du achten solltest erklären wir Dir in diesem Blogbeitrag.

Wieso sind Bilder so wichtig für Webseiten?

Bilder sind bei der Erstellung und Optimierung von Webseiten essentielle Elemente, die von vielen zu Unrecht eher stiefmütterlich behandelt werden. Egal, ob es sich um einen Blog handelt, einen Online Shop oder die digitale Identität einer Anwaltskanzlei, Bilder sind wichtige Bestandteile des Gesamteindrucks für Kunden und Suchmaschinen, wie Google.
Einige Unternehmer werden sich denken, dass ihre angebotene Dienstleistung keine Bilder benötigt, weil sie z. B. Kredite anbieten oder es sich lediglich um die Webseite einer Arztpraxis handelt. Es stimmt zwar, dass in diesen Fällen keine Abbildung der angebotenen Leistungen möglich oder nötig sind, trotzdem sind auch hier Bilder notwendig, um eine vollständige und ansprechende Internetpräsenz zu gestalten.
Für jede Webseite gibt es Bilder, die das Angebot unterstützen und komplettieren können, denn es gibt sie in diversen Ausführungen und sie dienen unterschiedlichen Zielen.

Bilder sind keineswegs nur „Schmuck“ für den eigenen Internetauftritt. Sie gehören zum Content und ihnen sollte deshalb ebenso große Aufmerksamkeit geschenkt werden, wie den Textinhalten.
Je nachdem, um was für ein Bild es sich handelt, z. B. eine Fotografie oder eine Grafik, können verschiedene Ziele mit ihnen erreicht werden.

Bilder erzeugen Emotionen & Bedürfnisse

Wird ein Bild richtig eingesetzt, können bei Kunden nicht nur Emotionen geweckt, sondern sogar Bedürfnisse erzeugt werden. Genau das kann den Unterschied zwischen einem online Schaufensterbummel und einem Kaufabschluss machen oder auch den entscheidenden Pluspunkt liefern, sich für Dein lokales Dienstleistungsangebot zu entscheiden, anstatt für das Deiner Konkurrenz.

Ein Beispiel: Nimmt man z. B. die Webpräsenzen zweier Friseursalon an ähnlichen Standorten, von denen eines eine Webseite ohne Bilder hat und eines bspw. Bilder des Teams und der Räumlichkeiten für Kunden breitstellt. Wird ein Neukunde über die Internetsuche auf beide Salons aufmerksam, erhält er auf der ersten Seite nur die nackten Informationen, also Öffnungszeiten, Preise und Informationen zum Angebotsumfang. Diese Informationen sind ohne Zweifel nützlich und sollten keinesfalls unter den Tisch fallen, aber mehr als ein reiner Informationsaustausch findet nicht statt. Bei einem Blick auf den zweiten Salon erhält der Kunde, neben den Infos die er auch bei Friseur Nr. 1 gefunden hat, einen Eindruck vom Salon selbst, von dessen einladender und entspannender Atmosphäre und kann sich zudem ein Bild davon machen, welche(r) Mitarbeiter(in) ihn behandeln wird. Durch die Bilder auf der Webseite, werden automatisch Emotionen beim Kunden geweckt und es wird eine gewisse Nähe zum Unternehmen hergestellt, die es bei Salon Nr. 1 nicht gibt. Vorausgesetzt es sind gut gemachte, hochauflösende Bilder und die Salons haben keine bemerkenswerten Unterschiede, zum Beispiel in Preis und Angebot, wird sich der potenzielle Kunde eher für den Salon entscheiden, mit dem er bereits ein gutes Gefühl verbindet, als für den, der ihm nur reine Informationen angeboten hat.

Bilder vermitteln Inhalte

Abgegriffen aber wahr – ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte. So alt diese Redewendung auch ist, sie trifft den Nagel auf den Kopf, insbesondere bei der Nutzung von Grafiken auf Webseiten.
Eine grafische Darstellung wie diese, verdeutlicht effektiver und effizienter, wie wichtig eine Positionierung auf den oberen Positionierungen bei Google ist, als eine ausführliche Erklärung es je könnte.

Grafiken können den Usern also kurz und übersichtlich nützliche Zusatzinformationen zum Text geben. Das macht die Webseite zum einen attraktiver und ist für die Leser zudem bequemer, als das Lesen eines Fachartikels.
Selbstredend können nicht nur Zusatzinformationen grafisch dargestellt werden, auch Diagramme und Grafiken, die den Textinhalt zusammenfassen, können eine Webseite bereichern.
Wichtig ist: Die genutzten Bilder müssen zum Inhalt der Seite passen und auch zum Abschnitt, indem sie verwendet werden.

Bilder bieten Abwechslung

Dieser Punkt ist eigentlich eindeutig, bleibt jedoch trotzdem oft unbeachtet. Eine Seite die nur Text bietet, wirkt nicht nur abschreckend auf die meisten User, das Lesen eines langen (Fach-)Textes ist zudem anstrengend für die Augen. Bilder bieten da eine willkommene Abwechslung! Sie lockern das Gesamtbild auf, fungieren als Eyecatcher, die das Interesse am Text stärken und vermitteln im ideal Fall zusätzliche Informationen.
Da sich User gerne von Bildern ablenken lassen, kann man dieses Verhalten außerdem dazu nutzen, sie auf weitere Angebote der Webseite aufmerksam zu machen. Ist ein Bild bspw. linksbündig im Text angeordnet und daneben befinden sich Werbeanzeichen oder Angebote, sind Leser eher dazu verleitet diese wahrzunehmen. Auf diese Weise kannst Du also das Verhalten Deiner potenziellen Kunden beeinflussen, ohne dass diese sich dadurch gestört fühlen.
Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Relevanz von Bildern für SEO Maßnahmen und somit für die Positionierungen im Google Ranking.

Bilder und SEO – so optimierst Du richtig

Zugegeben, der über die Bildersuche generierte Traffic musste Einbußen einstecken, seitdem Google durch einen Klick auf die Ergebnisse nicht mehr automatisch zur Webseite weiterleitet, sondern eine vergrößerte Bildansicht bereitstellt. Trotzdem gibt es noch die Option die Webseite aufzurufen und zahlreiche User nehmen diese Möglichkeit wahr.

Obwohl Bilder für jede Branche und jedes Unternehmen interessant sind, profitieren vor allem Online Shops von dem richtigen Einsatz und der Optimierung der grafischen Darstellungen. Noch wichtiger – sie erleiden erhebliche Nachteile, wenn sie sich nicht darum kümmern!
Qualitativ schlechte Bilder können durchaus zu Käuferverlusten führen und zudem den Gesamteindruck des Shops negativ beeinflussen.
Wie die Bilder dargestellt werden, hängt vom Produkt selbst ab, so ist es bei technischen Produkten z. B. wichtig, alle Anschlüsse und Bedienelemente darzustellen, wohingegen Kleidung am vorteilhaftesten durch Detailansichten und die Präsentation an einer Person veranschaulicht wird. In letzterem Beispiel fällt es Kunden beispielsweise leichter, sich mit dem Produkt zu identifizieren. Auch Elemente wie Form und Schnitt können besser eingeschätzt werden.

Die wichtigsten Elemente bei der Bilder-SEO

Je nach Shopsystem bzw. Webseite ändert sich auch der Aufwand, der mit der Bildoptimierung zusammenhängt und auch die Möglichkeiten, die zur Verfügung stehen können variieren. Es gibt jedoch ein paar Punkte, die Du berücksichtigen solltest, wenn Du auch mit Deinen Bildern erfolgreich ranken willst.

•    Bevor ein Bild hochgeladen wird, sollte es einen passenden Namen erhalten. Unterschiedliche Wörter werden hierbei durch einen Bindestrich getrennt und Umlaute ausgeschrieben. Ein Bild einer Tasse in Türkis sollte daher z. B. kaffeetasse-tuerkis.jpg heißen, und nicht 001.jpg. Auf diese Weise entsteht bereits ein Dateipfad, der thematisch zu dem Motiv des Bildes passt, bspw. domain.de/medien/produkte/tassen/tasse-tuerkis.jpg. Wenn Du 10 verschiedene Tassen in der Farbe Türkis anbietest, sollte jede einen individuellen Namen erhalten, z. B. tasse-tuerkis.jpg, tasse-tuerkis-hund.jpg, tasse-tuerkis-name.jpg usw.

•    Die Dateigrößer Deiner Bilder sollte so gut es geht verringert werden. Mit der Größe ist in diesem Fall allerdings nicht die Größe in Pixeln gemeint! Wichtig ist, dass Du beim      Komprimieren Deiner Bilder auf die Qualität achtest, da diese durch den Vorgang gemindert werden kann.

•    Erstelle für Deine Bilder Alternativ Texte, sogenannte Alt-Tags. Diese werden von Google gelesen und dienen zudem als Beschreibung für User mit Sehbehinderungen, wodurch Deine Webseite an Barrierefreiheit gewinnt. Im Alt-Tag kann Dein Produkt bzw. das Motiv genauer beschrieben werden, z. B. „Kaffeetasse aus Keramik in Türkis“.

•    Richte einen Title für Deine Bilder ein. Dieser wird angezeigt, wenn Nutzer mit der Maus über das Bild gehen. Auch hier sollte eine Beschreibung gewählt werden, die dem Motiv gerecht wird.

•    Sowohl beim Dateinamen, dem Alt- und Title-Tag, können bereits wichtige Keywords eingebaut werden, doch auch der Text, der sich um das Bild herum befindet, sollte die entsprechenden Keywords wieder aufgreifen, um einen Zusammenhang zu schaffen.

•    Lade Bilder vorzugsweise nur einmal hoch, aber benutze sie ruhig öfter. Anders als bei Texten, ist es vorteilhaft, wenn Bilder mehrmals genutzt werden, da Google dadurch eine hohe Relevanz signalisiert wird. Duplicate Content entsteht dabei nicht, solange das Bild immer auf die gleiche URL verweist (Das ist jedoch nicht in jedem System möglich!).

•    Bei den Aktualisierungen verhält es sich mit Bildern wie mit Texten, wer regelmäßig sein Bildmaterial wechselt, signalisiert Google, dass die Seite gepflegt und auf dem neuesten Stand gehalten wird und auch für widerkehrende User bieten Aktualisierungen eine willkommene Abwechslung.

•    Die Bilder müssen mobiltauglich sein! Da sehr viel Traffic über mobile Endgeräte wie Tablets und Smartphones erzeugt wird, ist es zwingend notwendig, dass alle Bilder auch auf diesen Geräten funktionieren. Am besten eignet sich hier das Responsive Design, da so alle Inhalte automatisch an die verfügbare Displaygröße angepasst werden. Du solltest jedoch auch darauf achten, dass die Inhalte leserlich bleiben. Es bringt nichts, wenn die Bild Maße zwar angepasst werden, der Inhalt (besonders bei statistischen Grafiken), nicht mehr zu erkennen ist.

Zugegebener Maßen kann die SEO Optimierung Deiner Bilder zeitintensiv sein, aber es wird sich auszahlen. Wenn Du die Punkte des Artikels, bei der Optimierung Deiner Bilder berücksichtigst, steht einer Verbesserung Deiner Rankings nichts mehr im Wege.

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